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Mitteilungen und Nachrichten

Mitteilungen und Nachrichten

Die Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften (GPW) teilt mit:

Journal für Kulturpflanzen, 71 (11). S. 299–301, 2019, ISSN 1867-0911, DOI: 10.5073/JfK.2019.11.03, Verlag Eugen Ulmer KG, Stuttgart

Dies ist ein Open-Access-Artikel, der unter den Bedingungen der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz (CC BY 4.0) zur Verfügung gestellt wird (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de).
This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 International License (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.en).

AG Fernerkundliche Methoden in den Pflanzenbauwissenschaften

Die Arbeit der AG konzentrierte sich im Jahr 2019 auf die Durchführung zweier Workshops. Zum einen fand am 6. bis 7. Juni 2019 ein Workshop zum Thema „Fernerkundung im Natur­schutz – Kontrolle invasiver Arten und Erhalt der Biodiversität“ in Oberelsbach (Rhön) statt. Unter Leitung von Dr. Thomas Astor (Universität Kassel) wurden neue Möglichkeiten der Fernerkundung im Naturschutzgrünland an ausgewählten Beispielen beleuchtet. Einer Reihe von Vorträgen durch Experten aus dem Naturschutz und der Wissenschaft schloss sich eine Diskussion der Chancen und Stärken sowie zu Risiken und Schwächen der neuen Methoden an. Abschließend wurden bei einer Feldexkursion zu DBU Projektflächen zum Management der invasiven Stauden-Lupine einige fernerkundliche Systeme vorgestellt.

Anlässlich der Jahrestagung der Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften fand im Rahmen der Sitzung der AG Fernerkundung ein Workshop zum Thema „Fernerkundung im Pflanzenbau“ statt. Anhand von zwei Impulsvorträgen von Dr. Daniel Spengler (Abteilung Fernerkundung im Geoforschungszentrum Potsdam) und Prof. Dr. Henning Kage (Christian Albrechts Universität zu Kiel) wurden neue Entwicklungen in diesem Forschungsfeld vorgestellt und anschließend diskutiert.

Ferner wurde von den anwesenden Mitgliedern der AG beschlos­sen, die AG zukünftig „Sensorgestützte Methoden im Pflanzenbau“ zu benennen. Hinsichtlich der bisherigen Bezeich­nung wurde als Nachteil gesehen, dass der Eindruck entstehen könnte, dass die AG sich hauptsächlich mit satellitengestützten Methoden beschäftigt. Die neue Bezeichnung hingegen wurde als offener für eine Vielzahl von Methoden angesehen.

Hinzuweisen ist auf eine Veranstaltung der European Grassland Federation, an der Mitglieder unserer AG in Organisation und Durchführung maßgeblich beteiligt sein werden: „Sensing – New insights into grassland science and practice“, 21st EGF Symposium vom 17.–19. Mai 2021 in Bad Sooden-Allendorf. Infor­mationen zur Tagung und Anmeldungen werden vom Veranstalter (Prof. Dr. Michael Wachendorf, Universität Kassel) den Mitgliedern der Gesellschaft zugesandt.

Michael Wachendorf
(Kassel-Witzenhausen)

AG Heil- und Gewürzpflanzen

Journal für Kulturpflanzen, 71 (11). S. 299–301, 2019, ISSN 1867-0911, DOI: 10.5073/JfK.2019.11.03, Verlag Eugen Ulmer KG, Stuttgart

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Die Mitglieder der AG „Heil- und Gewürzpflanzen“ beteiligen sich regelmäßig am Bernburger Winterseminar für Arznei- und Gewürzpflanzen, das jährlich in Bernburg (Sachsen-Anhalt) stattfindet und vom Verein Saluplanta e. V. Bernburg sowie von der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau des Landes Sachsen-Anhalt veranstaltet wird. Mittlerweile fanden bereits die 28. Jahrestagung (vom 20. bis 21. 02. 2018) und die 29. Jahrestagung (vom 19. bis 20. 02. 2019) statt. Auf beiden Tagungen wurden aktuelle Ergebnisse aus der angewandten Forschung sowie aktuelle Tendenzen der Produktion von Arznei- und Gewürzpflanzen in Deutschland vorgestellt. Auf beiden Tagungen haben auch Mitglieder der AG „Heil- und Gewürzpflanzen“ der GPW teilgenommen und in Vorträgen bzw. auf Postern über die Ergebnisse aus eigener Forschung berichtet (http://saluplanta.de/tagung2018.pdf).

Weitere regelmäßige Aktivitäten im Bereich der Arznei- und Gewürzpflanzen finden innerhalb des DFA (Deutscher Fachausschuss für Arznei-, Gewürz- und Aromapflanzen, https://www.dfa-aga.de/) in Kooperation mit der FAH (Forschungs­vereinigung der Arzneimittel-Hersteller) sowie mit Forschungseinrichtungen und Betrieben statt. Ralf Pude (Uni Bonn) und Bernd Honermeier (JLU Gießen) sind Mitglieder des DFA und vertreten dort die Interessen der jeweiligen Universitäten bzw. Bundesländer und auch die Interessen der GPW.

Organisiert durch den DFA finden regelmäßige Beratungen und Exkursionen statt, auf denen vor allem aktuelle Probleme des Anbaus von Arznei- und Gewürzpflanzen besprochen werden. Die 58. Beratung des DFA fand im Jahr 2019 in Bad Hersfeld (Hessen) und die 59. Beratung fand vom 17.–18. September 2019 in Schifferstadt (Pfalz) im Lehr- und Versuchsbetrieb des DLR statt. Dort wurden aktuelle Probleme bei Arznei- und Gewürzpflanzen (z.B. Nachweis und Grenzwerte bei Pyrrolizidin-Alkaloiden, Zulassung von Pflanzenschutzmitteln, Auswirkungen von Trockenstress) besprochen. Im Rahmen der DFA-Veranstaltung wurde am 17. September 2019 eine Exkur­sion in den Betrieb Steinicke-Metz GmbH in Herxheim durchgeführt. Dieser Betrieb produziert vor allem Petersilie, die dort im Jahr 2019 mit sechs Ernten pro Jahr (mit Beregnung, spezielle Erntetechnik) feldmäßig gewonnen wird. In einer eigenen Trocknungs- und Aufbereitungs-Anlage werden die Kräuter für den Handel und Verkauf vorbereitet.

Ein weiteres wichtiges Ereignis ist die regelmäßig statt­findende wissenschaftliche Tagung für Arznei- und Gewürzpflanzen-Forschung, die im Jahr 2018 vom 10. bis 13. September an der Universität Bonn durchgeführt und von unserem GPW-Mitglied Prof. Ralf Pude, gemeinsam mit weiteren Partnern, organisiert wurde. Die GPW (AG Heil- und Gewürz­pflanzen) war ebenfalls Mitveranstalter dieser Tagung. Hier wurden in insgesamt sieben Sektionen aktuelle Ergebnisse zu den Themen Bioökonomie, Biodiversität, Qualitätsmanagement und Pflanzenanalytik I & II, Phytopathologie, Züchtung und Anbauverfahren vorgestellt. Daneben wurden Workshops, Exkursionen und Ausstellungen angeboten. Die Tagung war international ausgerichtet (mit Vorträgen und Besuchern aus mehreren Ländern) und stellt eine wichtige wissenschaftliche Veranstaltung auf dem Gebiet der Arznei- und Gewürzpflanzen dar, die in regel­mäßigen Abständen von drei Jahren durchgeführt wird.

Bernd Honermeier
(Gießen)

AG Nachwachsende Rohstoffe, in Zukunft: Arzneipflanzen und Nachwachsende Rohstoffe

Journal für Kulturpflanzen, 71 (11). S. 299–301, 2019, ISSN 1867-0911, DOI: 10.5073/JfK.2019.11.03, Verlag Eugen Ulmer KG, Stuttgart

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Auf der 62. GPW-Tagung in Berlin fand eine zuvor angekündigte gemeinsame Sitzung der beiden AGs „Nachwachsende Rohstoffe“ und „Heil- und Gewürzpflanzen“ statt. Die Teilnehmer kamen aus Gießen, Bonn, Göttingen und Hannover. Herr Prof. Honermeier war entschuldigt.

Zunächst gab es einen Kurzvortrag von Prof. Pude über die stoffliche und energetische Nutzung von Nachwachsenden Rohstoffen sowie über deren flächenmäßige Anbauentwicklung. In entsprechenden Darstellungen und Statistiken der FNR e.V. werden die Arzneipflanzen innerhalb der Nachwachsenden Rohstoffe aufgeführt. Insgesamt tut sich viel, so u.a. die aktuelle Ausschreibung der FNR zu Nachwuchsforschergruppen NaWaRo, oder die bereits kürzlich eingerichtete Nachwuchsgruppe Arzneipflanzen bei Dr. Marthe am JKI. Weitere Stichworte zur Anregung einer Diskussion waren das Greening (auch für Heil- und Gewürzpflanzen?), die neue Bioökonomie-Strategie des Bundes, der Einfluss durch die Ackerbaustrategie (Diversifizierung durch Arzneipflanzen und NawaRo?) sowie diverse Veranstaltungen und Tagungen.

Anschließend wurde über eine Zusammenlegung der beiden AGs diskutiert. Prof. Honermeier scheidet zum 31.3.2020 aus dem Dienst aus. Sehr schnell waren sich die Teilnehmer einig, beide AGs zusammen zu legen. Der neue Name und auch die Wortreihenfolge wurden kurz diskutiert und man einigte sich auf „AG Arzneipflanzen und Nachwachsende Rohstoffe“. Auf einer nächsten Veranstaltung soll nach Möglichkeit eine Frau als Vorsitzende gewählt werden. Vorschläge hierzu sind herzlich willkommen. Herr Pude würde als stellvertr. Vorsitzender zur Verfügung stehen, wenn es die Mitglieder wünschen würden. In 2020 sollte eine erste Tagung der neuen AG Arzneipflanzen und Nachwachsende Rohstoffe stattfinden. Auf dieser Tagung sollte dann auch die Wahl von Vorsitz und Stellvertretung erfolgen. Aktuell wird von allen Mitgliedern per Mail die Zustimmung zur Zusammenlegung der beiden AG´s abgefragt. Bei einer Zustimmung wird der GPW-Vorstand dann alles Weitere veranlassen.

Ralf Pude
(Bonn)

AG Versuchswesen

Journal für Kulturpflanzen, 71 (11). S. 299–301, 2019, ISSN 1867-0911, DOI: 10.5073/JfK.2019.11.03, Verlag Eugen Ulmer KG, Stuttgart

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Am 27./28. Juni 2019 fand die diesjährige Gemeinsame Sommertagung der AG „Landwirtschaftliches Versuchswesen“ der Biometrischen Gesellschaft mit den Arbeitsgruppen „Versuchswesen“ der Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften, „Biometrie und Informatik“ der GPZ sowie „Biometrie und Versuchsmethodik“ der DPG statt. Tagungsort war diesmal das Leibniz Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) Gatersleben. Am ersten Tag wurden zahlreiche Vorträge zu biometrischen Problemen in Versuchswesen gehalten. Am zweiten Tag besichtigten wir die Versuchseinrichtungen am IPK, insbesondere die Phänotypisierungsplattformen.

Bei der Jahrestagung der Gesellschaft in Berlin hat Frau Dr. Karin Hartung einen Workshop mit dem Titel „Haben Sie heute schon Ihre Statistikerin konsultiert?“ gehalten, bei dem es um das Design von Feldversuchen ging. Die Veranstaltung war sehr gut besucht, und wir beabsichtigen aufgrund der positiven Resonanz, bei der nächsten Tagung 2021 in Rostock einen weiteren Workshop zu einem noch festzulegenden Thema anzubieten. Themenvorschläge sind willkommen.

Die nächste Sommertagung findet vom 24. bis 26. Juni 2020 am Landwirtschaftlichen Technologiezentrum (LTZ) in Augustenberg statt. Dort werden wir in Vorträgen biometrische Probleme in sog. Tandems behandeln. Hierzu werden im Vorfeld Paare gebildet aus je einer Versuchsanstellerin und einer Biometrikerin, die die biometrischen Fragestellungen gemeinsam bearbeiten und dann bei der Sommertagung vorstellen. Wenn Sie einen Versuch haben, bei dem sich interessante biometrische Fragen stellen, und Sie Interesse an der Bildung eines Tandem haben, melden Sie sich bitte bei der Tagungsleiterin Dr. Karin Hartung (Karin.Hartung@ltz.bwl.de). Nähere Details zur geplanten Sommertagung finden Sie demnächst unter http://www.biometrische-gesellschaft.de/arbeitsgruppen/landwirtschaftliches-versuchswesen/.

Dort ist auch ein kurzer Bericht über die diesjährige Sommertagung verfügbar.

Hans-Peter Piepho
(Stuttgart-Hohenheim)

AG Agroforst

Journal für Kulturpflanzen, 71 (11). S. 299–301, 2019, ISSN 1867-0911, DOI: 10.5073/JfK.2019.11.03, Verlag Eugen Ulmer KG, Stuttgart

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Mit dem Titel „BRÜCKEN BILDEN – Agroforst als Bestandteil einer zukunftsgerechten und regional angepassten Landnutzung – Status quo, Bedarf und Perspektiven“ fand unter maßgeblicher Beteiligung der AG-Agroforst vom 09.–10.10.2018 das 6. Forum Agroforstsysteme an der Universität Göttingen statt. Zahlreiche Vorträge und Posterpräsentationen zeigten die vielfältigen Aktivitäten im Themenfeld Agroforst. Eine Nachlese kann unter https://agroforst-info.de/nachlese-6-forum-agroforstsysteme/ angesehen werden. Im Rahmen dieses Forums fand auch das Jahrestreffen der AG Agroforst unter großer Beteili­gung statt. Das 7. Forum Agroforstsysteme findet vom10.–11.10.2019 in Freising mit dem Titel „Blick aufs Ganze“ unter Beteiligung der AG Agroforst statt. Dort wird auch das nächste Treffen der AG erfolgen.

Am 25. Juni wurde in Berlin der Deutsche Fachverband Agroforst e.V. gegründet (www.defaf.de), mit dem eine enge Kooperation seitens der AG Agroforst angestrebt wird.

Im Rahmen der 62. Jahrestagung der Gesellschaft für Pflanzenbauwissenschaften e.V. in Berlin werden durch die AG Agroforst ein Workshop und eine Fachexkursion im Berliner Umland in Kooperation mit dem ZALF in Müncheberg und der HNE Eberswalde organisiert.

Norbert Lamersdorf
(Göttingen)

Rüdiger Graß
(Kassel-Witzenhausen)

AG Grünland & Futterbau

Journal für Kulturpflanzen, 71 (11). S. 299–301, 2019, ISSN 1867-0911, DOI: 10.5073/JfK.2019.11.03, Verlag Eugen Ulmer KG, Stuttgart

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Vom 29. bis 31.8.2019 fand in Raitenhaslach die 63. AGGF-Jahrestagung zum Thema ‚Grünlandnutzung 2050' statt. Insgesamt fanden 97 Teilnehmende den Weg in den tiefen Süden der Republik. Sie konnten eine durch die Gruppe um Hans Schnyder und Karl Auerswald von der TU München perfekt organisierte Tagung und interessante Exkursionen genießen.

Das Schwerpunktthema befasste sich mit der Zukunft unseres Grünlands. Besonders dringlich ist die Frage, auf welche Weise künftig Landwirte in den Grünlandregionen gleichzeitig wirtschaftlich prosperieren und die Nachhaltigkeitsziele in Bezug auf Nährstoffemissionen, Biodiversitäts- und Habitatschutz, sowie tiergerechte Haltungssysteme realisieren können. Welche Zusammenhänge (Tradeoffs oder Synergismen) existieren zwischen der (langfristigen) wirtschaftlichen Leistungs­fähigkeit und den Ökosystemdienstleistungen viehhaltender Grünlandbetriebe? Wie unterscheiden sich in dieser Hinsicht weide- und stallhaltende Betriebe? Und welche Partner in Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft benötigen wir, um zielführende politische Prozesse mitzugestalten?

Die Tagung wurde abgerundet durch zwei Exkursionen, die uns zu sehr engagierten Landwirten, einer Genossenschaft­lichen Dorfwirtschaft, dem boden:ständig Projektgebiet Waginger See und einer mobilen Käserei führten. Hier wurde weiter intensiv über das Verhältnis zwischen Gesellschaft und Landwirtschaft, Landwirtschaft und Gewässerschutz und Wirtschaftlichkeit von landwirtschaftlicher Produktion diskutiert.

Unser herzlicher Dank geht an die Organisatoren für die tolle Tagung und die spannenden Exkursionen! Und wir freuen uns schon wieder auf die nächste Tagung, die uns 2020 nach Soest führen wird.

Nicole Wrage-Mönnig
(Rostock)

AG Young Crop Science

Journal für Kulturpflanzen, 71 (11). S. 299–301, 2019, ISSN 1867-0911, DOI: 10.5073/JfK.2019.11.03, Verlag Eugen Ulmer KG, Stuttgart

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Im Frühjahr dieses Jahres wurde eine anonyme Umfrage an Nachwuchswissenschaftler/innen (Studierende, Doktoranden/innen, Post Docs) versendet. Mit der Umfrage sollten zum einen Informationen über die Struktur (Studienabschluss, Geschlecht, Alter) der Nachwuchswissenschaftler/innen in den Pflanzenbauwissenschaften und deren aktuelle berufliche Situation und Motivation (Zufriedenheit, Verbesserungsvorschläge) generiert werden. Zum anderen wurde konkret zur Gestaltung von Aktivitäten im Rahmen der AG gefragt. Die Ergebnisse wurden auf der Sitzung der AG zur Jahrestagung in Berlin diskutiert und ausgewählte Ergebnisse auf der Mitgliederversammlung präsentiert. Insgesamt zeigt sich ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis bei den Doktoranden/innen, während im Bereich der Post Docs männliche Wissenschaftler leicht überwiegen. Erwartungsgemäß streben mehr Post Docs eine Karriere in den Pflanzenbauwissenschaften an, der Großteil der Doktoranden/innen ist unentschlossen. Sowohl Post Docs als auch Doktoranden/innen sind größtenteils zufrieden mit ihrer derzeitigen Situation. Häufigste Nennung zur Verbesserung der persönlichen Situa­tion von Post Docs ist die Forderung nach mehr unbefristeten Arbeitsverhältnissen, Doktoranden/innen kritisieren hauptsächlich Dinge, die das Arbeitsklima, die Arbeitsbelastung sowie die Bürokratie betreffen.

Nach Diskussion und Abstimmung während der AG Sitzung auf der Jahrestagung soll im nächsten Jahr ein Workshop zur Antragsstellung für Forschungsprojekte durchgeführt werden.

Philipp Götze
(Göttingen)

Tsu-Wei Chen
(Hannover)

Janna Macholdt
(Gießen)


ISSN (elektronisch): 1867-0938
ISSN (print): 1867-0911
Verlag
Eugen Ulmer KG
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Verantwortlicher Herausgeber
Präsident und Professor
Prof. Dr. Frank Ordon
Julius Kühn-Institut - Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen
Erwin-Baur-Str. 27
06484 Quedlinburg
Schriftleitung
Dr. Anja Hühnlein
Julius Kühn-Institut - Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen
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06484 Quedlinburg
E-Mail: journal-kulturpflanzen@julius-kuehn.de
Co-Schriftleitung
Dr. Ulrike Stahl
Julius Kühn-Institut - Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen
Co-Schriftleitung Pflanzenbauwissenschaften
Prof.-Dr. Hans-Peter Kaul
Universität für Bodenkultur Wien
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