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Mitteilungen und Nachrichten

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Neues aus der Deutschen Genbank Obst (DGO):

ESTEBURG – Obstbauzentrum Jork

Martin Kockerols
Affiliation
ESTEBURG Obstbauzentrum Jork

Journal für Kulturpflanzen, 72 (2-3). S. 49–49, 2020, ISSN 1867-0911, DOI: 10.5073/JfK.2020.02-03.03, Verlag Eugen Ulmer KG, Stuttgart

Kontaktanschrift
ESTEBURG Obstbauzentrum Jork, Moorende 53, 21635 Jork, Tel.: 04162–6016–0, FAX: 04162–6016–600, E-Mail: zentrale@esteburg.de
Zur Veröffentlichung angenommen
Dies ist ein Open-Access-Artikel, der unter den Bedingungen der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz (CC BY 4.0) zur Verfügung gestellt wird (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de).
This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 International License (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.en).

Das Obstbauzentrum Jork ist das Kompetenzzentrum für den Obstbau in Norddeutschland. Im Rahmen der norddeutschen Kooperation koordiniert es das gärtnerische Versuchswesen und die Gartenbauberatung für ca. 1.200 Obstbaubetriebe in den Ländern Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.
Länderübergreifend arbeiten folgende Organisationen im Interesse des heimischen Obstanbaus zusammen: die Obstbauversuchsanstalt der LWK Niedersachsen mit den Versuchsstand­orten Jork und Langförden (OVA), der Obstbauversuchsring des Alten Landes e.V. (OVR) und der Öko-Obstbau Nord­deutsch­land Versuchs- und Beratungsring e.V. (ÖON) sowie die Landesforschungsanstalt Gülzow, die LMS Schwerin und das Zentrum für Gartenbau und Technik in Quedlinburg.

Die Abteilung Kern- und Steinobst koordiniert die Versuchsarbeit zu Sorten, Unterlagen und Pflanzsystemen auf den Außen­flächen der Obstbauversuchsanstalt in Jork. Der Versuchsbetrieb verfügt über rund 30 Hektar Anbau- und Versuchsfläche für Äpfel, Birnen, Süßkirschen, Sauerkirschen, Apri­kosen, Pfirsiche und Zwetschen.

Oberstes Prinzip ist die kontinuierliche Suche nach Verbesserungen. Bei allen genannten Obstarten werden neue Sorten geprüft sowie Pflanzsysteme und Pflanzdichten optimiert. Hier müssen neue, teils weltweit beschaffte Sorten zeigen, was sie leisten können. Gleichzeitig wird ermittelt, unter welchen Bedingungen die Pflanzen am besten tragen: Dabei geht es unter anderem um Pflanzabstände, Ausdünnung, Schnitt und Erntezeitpunkt. Alle Erkenntnisse, von der Anzucht bis zur Ernte, kommen unverzüglich den Obstproduzenten in ihrer alltäglichen Arbeitspraxis zugute.
Partner der Deutschen Genbank Obst ist das Obstbauzentrum Jork seit 2016. Im Rahmen des Netzwerkes Pflaume wurden von 2017 bis 2019 ca. 60 alte Sorten aufgepflanzt (Abb. 1). Hinzu kommen noch aus der Sortenprüfung weitere 25 ältere Sorten, wie zum Beispiel die Hauszwetsche zum Felde oder Schönberger, die auch noch in der Praxis von Bedeutung sind sowie auch Deutsche Neuzüchtungen wie Haroma oder Topfive. Das Obstbauzentrum fungiert als Duplikat Standort für die Deutsche Genbank Pflaume, wobei nur auf das Scharka-Virus negativ getestetes Reisermaterial aufgenommen wird.

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Abb. 1. Pflaumensorten-Sammlung der Deutschen Gen­bank Obst an der ESTEBURG


ISSN (elektronisch): 1867-0938
ISSN (print): 1867-0911
Verlag
Eugen Ulmer KG
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Verantwortlicher Herausgeber
Präsident und Professor
Prof. Dr. Frank Ordon
Julius Kühn-Institut - Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen
Erwin-Baur-Str. 27
06484 Quedlinburg
Schriftleitung
Dr. Anja Hühnlein
Julius Kühn-Institut - Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen
Erwin-Baur-Str. 27
06484 Quedlinburg
E-Mail: journal-kulturpflanzen@julius-kuehn.de
Co-Schriftleitung
Dr. Ulrike Stahl
Julius Kühn-Institut - Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen
Co-Schriftleitung Pflanzenbauwissenschaften
Prof.-Dr. Hans-Peter Kaul
Universität für Bodenkultur Wien
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